Die Haarpflege mit Ölen ist ein Ritus – oder eher – eine Pflegebehandlung, die seit Langem sehr populär ist und in Ayurveda (östliche Medizin und Philosophie) beschrieben wurde. Die pflegende Kur feiert heutzutage ihr Comeback. Frauen sind aktuell bewusster und legen mehr Wert darauf, was sie auf ihre Haare auftragen. Sie sind sich dessen bewusst, dass ein exklusives Shampoo aus der TV-Werbung keine Pflege und Regeneration garantiert. Sie wissen, dass es viele schädliche Silikone und schlechte Alkohole enthalten kann, die dem Haar schaden können.

Es ist darüber hinaus erwähnenswert, dass sich unser Wissen über Haarpflegeprodukte deutlich entwickelt hat. Es ist unbestritten, dass kein Shampoo die Haare regeneriert oder nährt. Dazu dienen lediglich pflegende Substanzen mit richtig angepassten Molekülen, die tief in innere Haarstrukturen und in Haarzwiebeln eindringen. Zu solchen Produkten gehören natürliche Haaröle, die aus Samen und Kernen verschiedener Pflanzen kaltgepresst werden und im Rahmen der Körper- und Haarpflege seit Langem hoch eingeschätzt werden.

Natürliche Pflanzenöle und Haarpflege mit Ölen

Mithilfe der natürlichen Öle werden die Haare geölt. Worin besteht die Haarpflege mit Ölen? Das ist ein sehr einfacher, pflegender Eingriff. Er besteht im Auftragen eines natürlichen Öls auf Haare, genauso wie bei der Anwendung einer Haarmaske. Es gibt nur ein Unterschied – das Haaröl wird zusätzlich auf die Kopfhaut aufgetragen.

Das natürliche Haaröl sollte nicht nur ins Haar einziehen, sondern vor allem die Haarzwiebeln nähren. Die Haarzwiebeln sind nämlich für die Gesundheit, Schönheit und das richtige Wachstum der Haare verantwortlich. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, sie bei der täglichen Haarpflege zu berücksichtigen. Die Haarpflege mit Ölen hilft, alle Prozesse auf der Kopfhaut zu normalisieren, die Kopfhaut zu reinigen, die Haarzwiebeln zu verstärken und das Haarwachstum zu beschleunigen. Auf diese Art und Weise werden die Haare schön und gesund.

Porosität der Haare – Theorie, Praxis, Gesundheit der Haare

Natürliche Öle zur Haarpflege sollten an die Porosität der Haare angepasst werden. Jedes Pflanzenöl besteht aus Molekülen, die zu Lücken in der Schuppenschicht des Haars passen sollten. Nur dann können sie in innere Haarstrukturen problemlos einziehen und eine gute Wirkung garantieren. In Bezug darauf sind andere Pflanzenöle an die geringe und andere an die hohe Porosität angepasst.

Porosität der Haare – wie wird sie überprüft?

Je stärker ist die Schuppenschicht geöffnet, desto poröser (also geschädigter) ist das Haar. Es ist sehr einfach, die Porosität der Haare selbst zu überprüfen. Zu diesem Zweck sollte ein sauberes Haar (also ohne Styling-Produkte, Haarmasken oder andere Substanzen) in lauwarmes Wasser geworfen werden. Wasser weder zu warm noch zu kalt sein, weil die Schuppenschicht weder öffnen noch schließen sollte. Dann wäre der Test nicht glaubwürdig.

Lassen Sie das Haar im Wasser für ungefähr 10 Minuten. Wenn die Zeit um ist, überprüfen Sie, wo es sich befindet.

  • Schwimmt es auf der Wasseroberfläche? Es hat die geschlossene Schuppenschicht, also die geringe Porosität.
  • Befindet es in der Hälfte des Gefäßes? Das ist ein ganz gesundes Haar mit normaler Porosität, das eine ständige Pflege und einen guten Schutz verlangt.
  • Ist es völlig versunken? Es hat die maximal geöffnete Schuppenschicht und die hohe Porosität, deshalb absorbiert es schnell Wasser und geht rasch unter.
An die konkrete Porosität der Haare sollte eine bestimmte Größe der Moleküle angepasst werden.

Haare mit geringer Porosität brauchen Öle mit kleinen Molekülen und gesättigten Fettsäuren.

Haare mit normaler Porosität brauchen Öle mit mittelgroßen Molekülen und Fettsäuren aus Gruppen Omega-7 und Omega-9.

Haare mit hoher Porosität brauchen Öle mit großen Molekülen und Fettsäuren aus Gruppen Omega-3 und Omega-6.

In Bezug darauf lohnt es sich, beim Kauf eines Haaröls zu überprüfen, welche Fettsäuren es enthält. Sie sollten zu Ihrem Haartyp passen.